Philippinen

Sonny Africa im Gespräch mit Rainer Werning: „Seit jeher fördern wir ein Verständnis von Wirtschaft und Gesellschaft aus der Perspektive der einfachen Menschen“(*)

Bild von IBON/Juni 2021: Sonny Africa

Der philippinische Ökonom Sonny Africa über die grassierende Armut in seinem Land, die weltweit wohl härtesten und längsten Lockdowns infolge der Covid-19-Pandemie und über rabiatem Antikommunismus einer Politikerkaste, die sich mehr um Macht und Pfründe als um ein Krisenmanagement kümmert.

Jose Enrique A. („Sonny“) Africa (52) ist geschäftsführender Direktor der IBON Foundation, einer unabhängigen Nichtregierungsorganisation, die seit 1978 Forschung, Information und Bildungsdienstleistungen für Volksbewegungen in den Philippinen und im Ausland leistet. Er ist auch Vorstandsmitglied von Altermidya, ein Fellow des Center for People Empowerment in Governance (CenPEG) und des Center for Anti-Imperialist Studies (CAIS) sowie Redakteur des Online-Nachrichtenmagazins Bulatlat. Zuvor arbeitete er als Mitarbeiter der staatlichen National Economic and Development Authority (NEDA) und Berater von Bauernorganisationen und linken Kongressabgeordneten.

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