Junge Welt – Rainer Werning – Ungewohnte Bilder aus Oslo

26.08.2016 / Ausland / Seite 7

Philippinische Regierung verhandelt mit Linksbündnis NDFP seit Montag über Friedensvertrag
Von Rainer Werning

Entspannte Atmosphäre und Goodwill, wohlgesetzte Worte von beiden Seiten, optimistische Grundstimmung mit dem Ziel, zügig voranzukommen. Darauf lässt sich der bisherige Verlauf der seit Montag formell wiederaufgenommenen Gespräche zwischen Emissären der Regierung in Manila und dem im Untergrund operierenden Linksbündnis Nationale Demokratische Front der Philippinen (NDFP) zusammenfassen.

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Hintergrund.de – Rainer Werning – Verhandlungen in Oslo: „Geisel im Friedensprozess“

http://www.hintergrund.de/201608224088/politik/welt/verhandlungen-in-oslo-geisel-im-friedensprozess.html

Alan Jazmines (69) zählt zu jenen Beratern des philippinischen Linksbündnisses der Nationalen Demokratischen Front (NDFP) (1), die der seit dem 30. Juni amtierende Präsident Rodrigo R. Duterte in der vergangenen Woche gegen Kaution freiließ. Langjährig in einem Hochsicherheitstrakt weggesperrt und landesweit einer von etwa 550 politischen Gefangenen – „political detainees“, kurz „poldet“ genannt – (2), nimmt Alan Jazmines vom 22. bis zum 27. August als NDFP-Berater an den formell wieder aufgenommenen Friedensverhandlungen zwischen seiner Organisation und der Regierung in Manila im norwegischen Oslo teil. (3)

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RF-News: Namhafte politische Gefangene auf den Philippinen freigelassen

https://www.rf-news.de/2016/kw33/philippinischer-praesident-duterte-loest-weiteres-wahlversprechen-ein-und-laesst-berater-von-linksbuendnis-auf-kaution-frei

 

Mitte letzter Woche hat der seit dem 30. Juni 2016 amtierenhttps://www.rf-news.de/2016/kw33/philippinischer-praesident-duterte-loest-weiteres-wahlversprechen-ein-und-laesst-berater-von-linksbuendnis-auf-kaution-freide Präsident der Philippinen, Rodrigo R. Duterte, eines seiner Wahlversprechen eingelöst und den Großteil der insgesamt 22 Berater des im Untergrund operierenden Linksbündnisses der Nationalen Demokratischen Front der Philippinen (NDFP) gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt.

Siehe Online-Artikel hier

Junge Welt – Rainer Werning – Freudiges Wiedersehen in Oslo

20.08.2016 / Ausland / Seite 7

Philippinischer Präsident Duterte lässt Berater von Linksbündnis auf Kaution frei. Neue Friedensgespräche in norwegischer Hauptstadt am Montag

Von Rainer Werning

Solche Erlebnisse sind selten – vom Knast per Jet direkt an den Verhandlungstisch. Mitte der Woche hat der seit dem 30. Juni amtierende Präsident der Philippinen, Rodrigo R. Duterte, eines seiner Wahlversprechen eingelöst und den Großteil der insgesamt 22 Berater des im Untergrund operierenden Linksbündnisses der Nationalen Demokratischen Front der Philippinen (NDFP) gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt. Bereits am Montag sollen sie bei der formellen Wiederaufnahme von Friedensgesprächen unter der Schirmherrschaft des norwegischen Außenministeriums in Oslo zugegen sein. Diese erste Verhandlungsrunde wird bis zum 27. August dauern.

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Junge Welt – Rainer Werning – Makabere Umbettung

16.08.2016 / Ansichten / Seite 8

Begräbnis für philippinischen Exdiktator

Von Rainer Werning

In diesem Punkt bleibt sich der seit dem 30. Juni amtierende 16. philippinische Präsident Rodrigo R. Duterte treu. Neben der harschen Bekämpfung von Drogendealern, Kriminalität und Korruption hatte der von seiner Fangemeinde kurz »Rody« oder »Digong« genannte Politiker bereits vor seinem Wahlsieg versprochen, einem seiner Vorgänger mit dem Begräbnis auf dem Heldenfriedhof zu Manila im Nachhinein die letzte Ehre zu erweisen.

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Junge Welt – Rainer Werning – Angeordnetes Morden

11.08.2016 / Ausland / Seite 6

Philippinen: »Kurzer Prozess« im Kampf gegen Drogen, Kriminalität und Korruption

Von Rainer Werning

Das hat es in der Geschichte des südostasiatischen Inselstaates noch nie gegeben, aber über diese Neuheit dürfte der seit dem 30. Juni im Malacañang-Palast zu Manila residierende 16. Präsident der Philippinen, Rodrigo R. Duterte, nicht gerade begeistert sein: »The Kill List« nennt die in Manila erscheinende Tageszeitung Philippine Daily Inquirer eine seit Dutertes Amtsantritt regelmäßig veröffentlichte Liste mit den Namen getöteter Menschen und skizziert die Umstände, unter denen sie ihr Leben verloren. Die Rede ist von außergerichtlich hingerichteten Personen, die aus Sicht der Regierung Drogenabhängige waren oder als Drogenschieber tätig waren.

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