WECHSELVOLLE GESCHICHTE(N)
Die Philippinen sind das einzige Land in der Region Südost- und Ostasien, das nach einem westeuropäischen Herrscher, Philipp II., benannt ist. “Unsere Landsleute hatten das historische Pech”, schrieb einst der bekannteste zeitgenössische Schriftsteller des Inselreiches, Francisco Sionil José, “etwa 350 Jahren im spanischen Konventsmief und ein halbes Jahrhundert unter Hollywood-Herrschaft leben zu müssen, von einem dreijährigen Intermezzo unter japanischer Knute einmal abgesehen.”
Die Jahrhunderte währende Kolonialherrschaft hat in den Philippinen tiefe Spuren hinterlassen, die bis heute auf Schritt und Tritt spürbar sind und das Denken und Handeln der Filipinos nachhaltig beeinflussen.
Das Buch von Rainer Werning, einem ausgewiesenen Landeskenner, verfolgt die Spuren und Vermächtnisse, die vor allem europäische Länder – neben der Kolonialmacht Spanien auch Portugal, Frankreich, Österreich, Deutschland, Britannien und die Niederlande – in dem südostasiatischen Land hinterlassen haben.
Da gab es beispielsweise Ethnographen und Anthropolgen, die sich im Lande auf Schädelsuche begaben und solche “Funde” in europäische Museen verfrachteten und mit Ferdinand Blumentritt einen Gelehrten und Freund der Philippinischen Revolution, der niemals philippinischen Boden betreten hatte und dennoch etwa 200 wissenschaftliche Abhandlungen über den Archipel verfasste. Da Hitlerdeutschland vor und während des Zweiten Weltkriegs mit dem Italien unter Benito Mussolini und dem Japanischen Kaiserreich im Rahmen der Achsenmächte eng verbündet war, gelangte auch der Nazismus als Wegbereiter des japanischen Militarismus auf die Inseln. Gleichzeitig aber boten die Philippinen eine Zufluchtstätte für zahlreiche in Europa verfolgte Juden, die hier außergewöhnliche Karrieren machten.
Ein Buch, das vielfältige Facetten einer wechselvollen Geschichte präsentiert, die selbst den meisten Filipinos bis dato nicht bekannt war.
Verlag Neuer Weg * Essen
112 Seiten
9 Euro
Ist ab Anfang Okt. 2011 über die DPF e.V. sowie im Buchhandel erhältlich !
In Deutsch-Englisch
In Zusammenarbeit mit den Deutsch-Philippinischen Freunden.
Jan 12
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Jan 8
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Von Michael Reckrodt
Die Geschichte der Philippinen ist durchzogen von europäischem Einfluss,
angefangen mit der spanischen Kolonialzeit, den Reisen der Ilustrados
nach Europa, dem deutschen Apotheker Zobel, der den Pfeiler der
Dynastie der Familie Ayala-Zobel bildete, oder Ferdinand Blumentritt,
einem der besten Freunde Rizals und großen europäischen Intellektuellen
in den Philippinen.
Dez 30
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Zusammenstellung von Widerstands- und Protestaktionen und Stellungnahmen auf den Philippinen vom 01.10. – 31.10.2011, zusammengestellt aus Pressemitteilungen der KMU (Kilusang Mayo Uno, Gewerkschaftsbewegung des 1. Mai)
Dez 30
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Buchrezension der Zeitung Neues Deutschland:
Die Geschichte der Philippinen ist eine wechselvolle Chronik fremder Einflussnahme und Besetzung, bereits im 7. Jahrhundert beginnend. Im 16. Jahrhundert, hier setzt der Band »Krone, Kreuz und Krieger« ein, ist es die europäische Seemacht Spanien, die auf den Archipel im pazifischen Ozean Anspruch erhebt und bis in die Gegenwart ihre Fußabdrücke hinterlassen wird, nicht nur indem sie die Insel nach ihrem König, Philipp den II., benennt.
Im Süden der Philippinen herrschte Aufbruchstimmung. Doch der erhoffte Schulterschluß zwischen Regierung und der islamischen Befreiungsfront blieb aus – dank Bing Crosby
Von Rainer Werning http://www.jungewelt.de/2011/12-24/004.phpDez 24
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zusammengestellt aus Pressemitteilungen der KMU
Dez 20
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To president Benigno Aquino III, to the former president Gloria Macapagal Arroyo of Philippines, mass media, trade unions and to the international democratic public, to the human rights organizations- please forward this email whereever and whenever you can to strengthen the international protest and solidarity movement for human rights in the Philippines, which people needs for their life in standing up to fight for a liberated world!
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