Auch in den Philippinen entfaltet sich die gesamtgesellschaftliche Krise des imperialistischen Weltsystems weiter:

Die Armut steigt steil an, aber es entwickelt sich auch Protest gegen die fortschreitende Faschisierung des Staatsapparats.

Bei der Bekämpfung der Pandemie gibt es nach wie vor zu wenig Impfstoff, geringe Impfraten, zu wenig Testungen, zu wenig Fachpersonal, zu wenig Betten auf Intensivstationen etc.

Mehr und mehr Menschen wenden sich der Vizepräsidentin Leni Robredo zu, die sich allem Anschein nach mehr um die Bedürfnisse der einfachen Menschen kümmert.

Der faschistische Staatspräsident Duterte ermutigt Polizei und Militär zu brutalen Morden an fortschrittlichen Menschen . Am 14. April 2021 erließ er zudem eine Anordnung, womit ein neunjähriges Moratorium zu neuen Bergbauvereinbarungen aufgehoben wurde, wodurch die Ausplünderung der Umwelt vorangetrieben und mehr Naturkatastrophen hervorgerufen werden können.

Anbei noch einige aktuelle Fakten zu Covid-19 in den Philippinen:

Mehr als 15 000 Filipinos sind bereits an Covid-19 verstorben.

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Philippinen beenden neunjähriges Moratorium für neue Bergbau-Deals, für mehr Einnahmen

Von der Website: https://www.mining-technology.com/news/philippines-moratorium-mining-deals/

Auszüge/Zusammenfassung aus dem Artikel nach Übersetzung:

Die philippinische Regierung hat ein neunjähriges Moratorium für neue Mineralabkommen im Land aufgehoben, mit Duterte’s Exekutivanordnung #130. (…)

Die neue Anordnung weist das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen (DENR) an, “die Bedingungen in den neuen Mineralabkommen zu formulieren, die die Staatseinnahmen maximieren und sich an der Produktion beteiligen, einschließlich der Möglichkeit, diese Gebiete als Mineralreservierungen zu erklären, um angemessene Lizenzgebühren in Übereinstimmung mit den bestehenden Gesetzen, Vorschriften und Vorschriften zu erhalten”.

(…) “Der DENR wird ebenfalls eine Überprüfung der bestehenden Bergbaukontakte und -vereinbarungen vornehmen, um die Bedingungen derselben möglicherweise neu zu verhandeln, die in jedem Fall für die Regierung und den Bergbauunternehmer für beide Seiten akzeptabel sind.”

Bergbaugegner wie Alyansa Tigil Mina (Stop Mining Alliance) kommentierten: “Inmitten einer Klimakrise und dieser Pandemie haben Unternehmensinteressen und Profit wieder über das Wohlergehen und den Nutzen vieler gewonnen.”